Technologieentwicklung
In enger Zusammenarbeit mit unseren Kunden entstehen anspruchsvolle Fertigungslösungen, während wir gemeinsam mit unseren Partnern innovative Fertigungstechnologien sowie nachhaltige Produktions- und Energiekonzepte weiterentwickeln.
Von der Idee zur serienreifen Fertigung
Komplexe Bauteile und Baugruppen stellen häufig Anforderungen, die sich mit Standardprozessen nicht zuverlässig erfüllen lassen. In solchen Fällen entwickeln wir gemeinsam mit unseren Kunden maßgeschneiderte Fertigungstechnologien und qualifizieren diese für den wirtschaftlichen und reproduzierbaren Serieneinsatz.
Unser Fokus liegt dabei auf der Entwicklung robuster Fertigungsprozesse. Von der Machbarkeitsanalyse über die Prozessentwicklung bis zur Serienfreigabe begleiten wir unsere Kunden als technologischer Entwicklungspartner.
Unsere Leistungen
Bewertung der technischen Machbarkeit neuer Fertigungsanforderungen
Entwicklung und Qualifizierung komplexer Fertigungs- und Fügeverfahren
Entwicklung individueller Bearbeitungsstrategien und Maschinenzyklen
Auswahl und Qualifizierung geeigneter Werkstoffe, Halbzeuge und Zukaufkomponenten
Entwicklung fertigungsgerechter Bauteilgeometrien und Toleranzkonzepte
Auswahl, Erprobung und Integration geeigneter Fertigungseinrichtungen
Entwicklung von Spann-, Montage- und Prozessvorrichtungen
Definition geeigneter Prüf- und Messstrategien
Prozessvalidierung und Überführung in stabile Serienprozesse
Zusammenarbeit mit Maschinen-, Werkzeug- und Technologieherstellern
Umgesetzte Beispiele aus der Praxis:
Entwicklung anspruchsvoller Löt- und Fügeverfahren für unterschiedliche Werkstoffkombinationen
Entwicklung von großflächigen Diffusionsschweißprozessen mit hohen Anforderungen an Dichtigkeit und Qualität
Entwicklung kraftgeregelter Rührreibschweißprozesse inklusive individueller Maschinenzyklen
Entwicklung komplexer Tieflochbohrprozesse mit abgestimmten Werkzeug- und Prozesskonzepten
Umsetzung von Elektronenstrahlschweißbaugruppen
Entwicklung integrierter Fertigungs- und Montagekonzepte inklusive Bearbeitung und messtechnischer Verifizierung im montierten Zustand



Innovation in der Präzisionsfertigung vorantreiben – Unser Besuch beim DMG MORI Technology Friday in Japan
Am 3. April waren wir beim Technology Friday von DMG MORI Japan in Iga, Japan dabei – und durften als erster deutscher Gast an dieser Veranstaltung teilnehmen.
Gemeinsam mit Steffen Scheidmantel (ganz rechts im Bild) von DMG MORI Pfronten GmbH wurden wir auf dem Iga Campus herzlich von Satoshi H., Ichiro Murata (ganz links) und Akina Konishi (zweite von links) empfangen. Vertreten durch Lynn Gottschling (Mitte) und Christian Huber (zweite von rechts) haben wir einen technischen Vortrag zu großformatigen Präzisionsbauteilen, deren Automatisierung sowie aktuellen Entwicklungsthemen gehalten. Im Fokus standen unter anderem kraftgeregeltes Rührreibschweißen und Tieflochbohren auf 5-Achs-Bearbeitungszentren.
Im Bereich der Fertigung großformatiger Bauteile verstehen wir uns als Treiber der Automatisierung. Ein zentraler Bestandteil unseres Vortrags war daher die große Bandbreite an Anwendungsmöglichkeiten sowie die konkreten Vorteile automatisierter Prozesse – insbesondere im Hinblick auf enge Toleranzen, Wiederholgenauigkeit und Prozessstabilität bei der Fertigung komplexer Bauteile.
Ein weiterer Schwerpunkt lag auf unserer gemeinsamen Entwicklungsarbeit im Bereich des Rührreibschweißens (Friction Stir Welding). Herr Murata betonte das zunehmende Interesse japanischer Kunden an dieser Technologie. Gemeinsam mit DMG MORI entwickeln wir einen kraftgeregelten Rührreibschweißzyklus, der die spanende Bearbeitung und das Schweißen in einer einzigen Aufspannung ermöglicht – ohne Kompromisse bei der Schweißqualität. Durch diesen Ansatz lässt sich eine konstante Plastifizierung des Materials am Schweißnahtgrund sicherstellen. Dies bietet einen entscheidenden Vorteil bei der Herstellung hochpräziser und komplexer Serienteile.
Darüber hinaus bot eine Podiumsdiskussion Raum für den Austausch über aktuelle Herausforderungen in der Automatisierung, sich wandelnde Anforderungen der Industrie und die Frage, wie gemeinsame Entwicklungsarbeit dazu beitragen kann, diesen Anforderungen gerecht zu werden und gleichzeitig neue Innovationspotenziale zu erschließen.
Den Abschluss des Tages bildete eine beeindruckende Werksbesichtigung des DMG MORI Produktionsstandorts in Iga.
Ein rundum wertvoller Austausch von Ideen, Perspektiven und Fachwissen – und eine gelungene Verbindung von Technologie, Zusammenarbeit und kulturellem Austausch.



